Interviewing Otar (Pt. 2)

Zweiter Teil meines Interviews mit Cinemerit-Preisträger Otar Iosseliani.

Marabus!

Durch diese Beobachtungen entstanden Werke wie Hamlet und die satirischen Stücke Brechts. Und so entstand auch das wunderbare Buch “Meister und Margarita” von Bulgakoff. Haben Sie das gelesen? Mehr…

Interviewing Otar (Pt. 1)

Erster Teil meines Interviews mit Cinemerit-Preisträger Otar Iosseliani.

Otar Iosseliani spricht ungerne über Film, denn “über Film sprechen die Kinematografen und ich möchte mich mit Ihnen wie ein normaler Mensch unterhalten.”

Und so redeten wir zunächst über andere Dinge:

Ich würde mit Ihnen gerne über Ihre Kindheit und Jugend in Georgien sprechen. Wie hat das Aufwachsen in Georgien ihre Perspektive als Künstler geprägt?

Wissen Sie, es gibt glückliche und schwere Kindheiten. Eine glückliche Kindheit, das hatten Bulgakow, Lew Tolstoi, Nabokov… Maxim Gorki hatte eine schwere. Deswegen ist aus Gorki nie ein grosser Autor geworden, denn in ihm brodelte immer so ein Hass auf die Welt. Mehr…

Ode an die Schwerkraft

Ausgewählte Highlights aus der Reihe American Independents.

Leonard Wood war ein Handwerker, der in den 70er Jahren in Louisville, Kentucky gewohnt hat. Als seine Frau Mary an Krebs erkrankte, entschied er sich ein Haus für sie zu bauen, das ihr als eine Art Heilungsmaschine dienen sollte. Mehr…

Der Höllenzirkus

Ausgewählte Highlights aus der Reihe Internationales Programm.

BALADA TRISTE DE TROMPETA

“I really hate clowns. My father took me to the circus in some dirty place. It always smelled bad. I would wonder: why are these guys so desperate? The red nose in the middle of the face? He’s a fucking alcoholic. The big shoes, why? And why was there always a sad clown? Why is he there if he’s not funny?” — Alex de la Iglesia

Am Ende von BALADA TRISTE DE TROMPETA weiss man nicht recht, ob man weinen oder sich übergeben sollte – oder beides auf einmal. Mehr…

Die Unangepassten: Kim Ki-Duk

Ausgewählte Highlights aus der Reihe Fokus Fernost.

Kaum ein Filmemacher der neuen Welle des koreanischen Films polarisiert sein Publikum so stark wie Kim Ki-Duk. Mehr…

No More Sad Keanu

Keanu Reeves, der Zen-Master des verhaltenen Staunens, ist heute noch ein letztes mal auf der Leinwand des Filmfests zu sehen: in HENRY & JULIE, Mehr…

Die Unangepassten: Shion Sono

Ausgewählte Highlights aus der Reihe Fokus Fernost.

Shion Sono provozierte Leute sein Leben lang: als Schuljunge pinkelte er Mädchen aus seiner Klasse an, als Jugendlicher trat er einer Sekte bei, drehte Schwulenpornos und war Mitglied in einer trashigen Performance-Truppe. Mehr…

At Midnight

Die Midnight Movies im Rio 1 — Filme, die man sich eher erst anschauen sollte, wenn’s dunkel wird: B-Movies, X-Movies, Z-Movies. Täglich von Samstag bis Freitag um 24.00 Uhr!

Corman’s World
(CORMAN’S WORLD)
USA 2011
(englisch)
Regie: Alex Stapleton
Reihe: American Independents

“A delightful tribute, “Corman’s World: Exploits of a Hollywood Rebel” chronicles the six-decade (so far) career of the U.S. film industry’s most diverse, dogged and resourceful low-budget producer-director-entrepeneur.” — Variety

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The Pope Of Pop Cinema

Der legendäre Produzent und Regisseur Roger Corman ist 2011 beim Filmfest München zu Gast. Er wird bei der Deutschlandpremiere des Films CORMAN’S WORLD anwesend sein und Fragen beantworten. Ein Post über die Karriere des schaffensreichsten Filmemachers aller Zeiten.

Schon sein Auftreten ist irgendwie unheimlich…unheimlich nett: unscheinbar gekleidet und tadellos höflich, mit einer tiefen, tragenden Stimme, die mit dem Alter abgeschwächt ist aber noch immer eine natürliche Autorität ausstrahlt. Mehr…

In Vino Veritas (Pt. 2)

Ein Überblick über das filmische Schaffen des Cinemerit-Gewinners Otar Iosseliani.

ADIEUX, PLANCHER DES VACHES – MARABUS! – IN VINO VERITAS: drei verschiedene Titel für ein und denselben, 1999 erschienenen Film und drei Hinweise auf die Filmphilosophie von Otar Iosseliani.

Der französische Originaltitel wurde auf Englisch (sehr frei) als FAREWELL, HOME SWEET HOME übersetzt. Immer geht es bei Iosseliani um Abschied: vom festen Boden, vom trauten Heim, von den Menschen, Dingen und Ideen, die die Charaktere das Leben hindurch begleitet haben. Die Melancholie der Vergänglichkeit von kulturellen Traditionen ist das wesentliche Grundmotiv der Filme des 77-Jährigen Georgiers. Mehr…

El festival de cine de Munich es el más grande festival no competitivo en Alemania. Cada verano en medio de una atmósfera relajada tiene lugar en la Rambla del Isar un intensivo diálogo entre cineastas y directores de cine. Aunque se recrea el cine en sus variantes artísticas y culturales, este festival constituye también una plataforma de la industria del cine alemán y su mercado, el cual goza de gran prestigio a nivel internacional.

Le FILMFEST MÜNCHEN est le plus grand festival public non-compétitif d’Allemagne.
Dans une atmosphère de détente, un dialoge intensif entre réalisateurs et cinéastes se tient tous les étés sur les rives de l’Isar. Bien que le film y soit célébré pour son essence artistique et son expression culturelle, le Filmfest München est un marché très populaire, aussi bien sur le plan de l’industrie du film allemand que celui de l’industrie cinématographique internationale