Und hier erzählt zunächst Festival-Chefin Diana Iljine, worauf sie sich beim diesjährigen Festival ganz besonders freut!
Weitere Highlights und Film-Tipps der Programmer werden dann auch in den nächsten Tagen bei der Filmauswahl helfen – schließlich dürfte die bei 186 tollen Filmen aus 47 Ländern nicht ganz leicht fallen!
Zweiter Teil meines Interviews mit Cinemerit-Preisträger Otar Iosseliani.
Durch diese Beobachtungen entstanden Werke wie Hamlet und die satirischen Stücke Brechts. Und so entstand auch das wunderbare Buch “Meister und Margarita” von Bulgakoff. Haben Sie das gelesen? Mehr…
Erster Teil meines Interviews mit Cinemerit-Preisträger Otar Iosseliani.
Otar Iosseliani spricht ungerne über Film, denn “über Film sprechen die Kinematografen und ich möchte mich mit Ihnen wie ein normaler Mensch unterhalten.”
Und so redeten wir zunächst über andere Dinge:
Ich würde mit Ihnen gerne über Ihre Kindheit und Jugend in Georgien sprechen. Wie hat das Aufwachsen in Georgien ihre Perspektive als Künstler geprägt?
Wissen Sie, es gibt glückliche und schwere Kindheiten. Eine glückliche Kindheit, das hatten Bulgakow, Lew Tolstoi, Nabokov… Maxim Gorki hatte eine schwere. Deswegen ist aus Gorki nie ein grosser Autor geworden, denn in ihm brodelte immer so ein Hass auf die Welt. Mehr…
Fünf großartige Szenen aus der Karriere des dänischen Schauspielers und diesjährigen CineMerit Award-Preisträgers Mads Mikkelsen!
5. Flickering Lights (Anders Tomas Jensen, 2000)
Keine echten Kühe kamen hierbei zu Schaden. Was wohl Abbas Kiarostami zu dieser Szene sagen würde? Schließlich gilt Dariush Mehrjuis Klassiker “The Cow” als Wegbereiter der Iranian New Wave…
Vollgepackt war die Black Box, als Michael Haneke heute früh zum Gespräch auf dem Podium saß. Seine Filme sind schließlich von der Sorte, die einen ganzen Haufen an Emotionen hervorrufen können; kein Wunder also, wenn die Leute mehr von dem Regisseur selbst erfahren wollen. Mehr…
Vielleicht würde Michael Haneke der Vergleich nicht so gut gefallen, aber die filmische Methode des österreichischen Regisseurs erinnert manchmal an Steven Spielberg. Ich denke da vor allem an “Der weiße Hai”. Spielberg sagte einmal, er habe sich bei “Der weiße Hai” wie jemand gefühlt, der das Publikum mit einem Stock dirigiert. Haneke geht bei Filmen wie “Funny Games” oder “Caché” ganz ähnlich vor und versucht auf höchst manipulative Weise aufzurütteln – jedoch nur, damit das Publikum die Position des Regisseurs teilt.
Kennen Sie jemanden, der nicht gern zu einem erlesenen Kreis gehören möchte? Der nicht in einem Atemzug mit den Besten genannt werden will? Wahrscheinlich nicht. Mit Regisseuren verhält es sich kein bißchen anders. Preise und Ehrungen sollten eigentlich für Filmemacher kein Antrieb sein, doch freuen darf man sich durchaus, wenn man es in die “Hall of Fame” der Regisseure geschafft hat. Wer die “Palme d´or” aus Cannes mitbringt, gehört zweifelsohne zu den Besten seines Handwerks. Und solche Preisträger besuchen selbstveständlich auch das Filmfest München. Wir freuen uns auf den Gewinner der Goldenen Palme 2009, Michael Haneke.
El festival de cine de Munich es el más grande festival no competitivo
en Alemania. Cada verano en medio de una atmósfera relajada tiene lugar
en la Rambla del Isar un intensivo diálogo entre cineastas y directores
de cine. Aunque se recrea el cine en sus variantes artísticas y
culturales, este festival constituye también una plataforma de la
industria del cine alemán y su mercado, el cual goza de gran prestigio
a nivel internacional.
Le FILMFEST MÜNCHEN est le plus
grand festival public non-compétitif d’Allemagne. Dans une
atmosphère de détente, un dialoge intensif entre réalisateurs et
cinéastes se tient tous les étés sur les rives de l’Isar. Bien que le
film y soit célébré pour son essence artistique et son expression
culturelle, le Filmfest München est un marché très populaire, aussi
bien sur le plan de l’industrie du film allemand que celui de
l’industrie cinématographique internationale