Und hier erzählt zunächst Festival-Chefin Diana Iljine, worauf sie sich beim diesjährigen Festival ganz besonders freut!
Weitere Highlights und Film-Tipps der Programmer werden dann auch in den nächsten Tagen bei der Filmauswahl helfen – schließlich dürfte die bei 186 tollen Filmen aus 47 Ländern nicht ganz leicht fallen!
Eigentlich wollte Ulrike Frick ja gar keinen der 15 ausgewählten Filme für die Fernsehreihe auf dem Münchner Filmfest besonders herausstellen – schließlich sind alle toll und sehenswert. Wir konnten sie dennoch zu drei exklusiven Tipps zum kürzlich veröffentlichten Programm überreden:
Wenn ein mit Goldschmuck behangener, schwarzer Musiker über Geld spricht und behauptet, dass zum Überleben Geld genau so wichtig sei wie Blut, liegt der Gedankengang zum amerikanischen Hip-Hop oder zur Rapmusik sehr nahe. Dieses Statement des Musikers fällt zu Beginn des Dokumentarfilms „Who Is Highlife?“. Doch die Eingangsmusik, die daraufhin folgt, klingt nach allem bloß nicht nach anglo-amerikanischen Sprechgesang. Ein bisschen Reggae, ein bisschen Easy Listening, ein bisschen Karibik. Man sieht den Musiker durch eine afrikanische Großstadt streifen, der im Playback zu seinem Lied singt wie in einem Videoclip. Passanten stimmen spontan mit ein, singen und tanzen dazu.
Diese einprägsame Stimme. Sie konnte bayerisch-donnernd mühelos Räume einnehmen, genauso wie sie schelmisch-leise und spitzbübisch sein konnte. Und was für ein Kerl hinter dieser Stimme: ein Schauspieler, ein gestandener, ein richtiger Hund. Dabei war er nie aufdringlich, der Jörg Hube. Und spielte trotzdem auch in kleinen Rollen seine Schauspielkollegen hernieder. Zuletzt zum Beispiel als Petrus in Vilsmaiers “Geschichte vom Brandnder Kasper” oder als gealteter aber kaum altersmilder Rotlichtkönig in der Tatortfolge “Der oide Depp”. Mehr…
Die armen 68er. Immer sind sie an allem Schuld. Dabei haben sie es doch so gut gemeint, damals, als man sich noch nicht im Internet zu Demonstrationen verabredet hat. Der Chefredakteur der Tageszeitung, die angeblich jeder siebte Deutsche liest, glaubte sogar noch 2007 ein Buch darüber schreiben zu müssen, wie sehr total und absolut Schuld an allem diese 68er wirklich sind. Hinterhertreten ist dann halt doch geiler als vernünftig zu diskutieren.
Jaja, wir wissen es mittlerweile: Die deutschen Polizeiuniformen sehen längst nicht so cool aus wie das Outfit eines donutgefüllten, sonnenbebrillten Südstaaten-Cops. Das heißt aber nicht, dass wir, trotz des beanstandeten grünen Polizistenzweiteilers, keine guten Polizeifilme in Deutschland hätten.
Viele Fernsehfilme sind einfach zu schön, um nur im Kleinformat angesehen zu werden. Das Filmfest München holt auch 2009 wieder eine kleine Auswahl beeindruckender Fernsehfilme auf die Kinoleinwand. Gut so, denn so manches “Debüt im Ersten” oder so manches “Kleines Fernsehspiel” besitzt sowohl dramaturgisch, als auch formal die Qualität, auf der Leinwand gezeigt zu werden. Ein dringend benötigter Ausgleich neben der sonstigen Fernsehmüllhalde. Mehr…
El festival de cine de Munich es el más grande festival no competitivo
en Alemania. Cada verano en medio de una atmósfera relajada tiene lugar
en la Rambla del Isar un intensivo diálogo entre cineastas y directores
de cine. Aunque se recrea el cine en sus variantes artísticas y
culturales, este festival constituye también una plataforma de la
industria del cine alemán y su mercado, el cual goza de gran prestigio
a nivel internacional.
Le FILMFEST MÜNCHEN est le plus
grand festival public non-compétitif d’Allemagne. Dans une
atmosphère de détente, un dialoge intensif entre réalisateurs et
cinéastes se tient tous les étés sur les rives de l’Isar. Bien que le
film y soit célébré pour son essence artistique et son expression
culturelle, le Filmfest München est un marché très populaire, aussi
bien sur le plan de l’industrie du film allemand que celui de
l’industrie cinématographique internationale