
Filmfest München
Wenn ein mit Goldschmuck behangener, schwarzer Musiker über Geld spricht und behauptet, dass zum Überleben Geld genau so wichtig sei wie Blut, liegt der Gedankengang zum amerikanischen Hip-Hop oder zur Rapmusik sehr nahe. Dieses Statement des Musikers fällt zu Beginn des Dokumentarfilms „Who Is Highlife?“. Doch die Eingangsmusik, die daraufhin folgt, klingt nach allem bloß nicht nach anglo-amerikanischen Sprechgesang. Ein bisschen Reggae, ein bisschen Easy Listening, ein bisschen Karibik. Man sieht den Musiker durch eine afrikanische Großstadt streifen, der im Playback zu seinem Lied singt wie in einem Videoclip. Passanten stimmen spontan mit ein, singen und tanzen dazu.




