Zum 30. Mal findet derzeit das Münchner Filmfest statt. Viele Jahre, viele Filme, viele Erinnerungen. Wir haben ein paar Stammgäste zu ihren Erlebnissen befragt.
Er ist der dienstälteste unter den Programmern: Seit 1992 sorgt Robert Fischer schon für Vielfalt unter anderem in der französischsprachigen Filmauswahl. Kein Wunder also, dass er die Intertextualität des Jubiläumsfestivalprogramms präzise anaylsieren kann:
Zum 30. Mal öffnete das Filmfest München in diesem Jahr seine Pforten.
30 Jahre ist es auch her, dass einer der ganz Großen des deutschen Films von uns ging: Aus Anlass seines 30. Todestages ehrt das Filmfest München Rainer Werner Fassbinder mit einer Retrospektive. Zahlreiche Fassbinder Weggefährten sind dabei auf dem Filmfest anwesend. Gestern sprach Ingrid Caven in der Black Box über ihre Zeit mit dem Meister.
Für den Blog hat uns nun auch Schauspielerin Isolde Barth einiges aus Leben und Zusammenarbeit mit Fassbinder berichtet:
Und hier erzählt zunächst Festival-Chefin Diana Iljine, worauf sie sich beim diesjährigen Festival ganz besonders freut!
Weitere Highlights und Film-Tipps der Programmer werden dann auch in den nächsten Tagen bei der Filmauswahl helfen – schließlich dürfte die bei 186 tollen Filmen aus 47 Ländern nicht ganz leicht fallen!
Zur Einstimmung auf die Retrospektive: Ulrich Seidl, in eigenen Worten u. Bildern.
“Mein ewiges Thema ist die Hölle des Alltags. Diese Hölle sind wir selbst – Menschen, die sich in Verzweiflung oder in unerfüllter Liebe zerfleischen. In meinen Filmen werden ja auch eher Hunde als Menschen gestreichelt. Wir leben nach außen hin in einer ‘kommunikativen’ Welt, doch die Einsamkeit wird immer größer, nur wollen wir uns das nicht eingestehen.”
Mein lieber Schwan, heiß war es heute. Da hat die Sonne auf den St.-Jakobs-Platz vorm Filmmuseum geknallt, als gäbe es kein morgen mehr. Heiß war es ja im Kino auch, also eher auf der Leinwand, da konnte man nämlich einen frühen Kinofilm von Stephen Frears angucken: “Die Profikiller”. Der spielt ja die meiste Zeit in Spanien, besonders die Hitze von Madrid war spürbar. Mehr…
Er hat uns die Queen näher gebracht, versorgt uns alle fünf Jahre mit einem imposanten Kostümfilm, lässt Dustin Hoffman zum ungeliebten Helden werden und erklärt uns die Tücken der Liebe anhand einer autobiographisch geordneten Schallplattensammlung. Oh ja, Stephen Frears kann eigentlich alles. Deshalb verwundert es auch kaum, wie facettenreich die Arbeit des britischen Regisseurs ist. Wir wollen ein wenig Ordnung in diese Vielfalt bringen und stellen den Mann vor, den das Filmfest München dieses Jahr mit einer Retrospektive ehrt. Mehr…
Der Blog ist das Bonusmaterial des Filmfests. Er zeigt Gäste und das Festivalteam hinter den Kulissen, gibt Tipps und Infos zu unseren Filmen und erzählt Geschichten – von den Juries, von Drehs und aus dem Festivalzentrum.
El festival de cine de Munich es el más grande festival no competitivo
en Alemania. Cada verano en medio de una atmósfera relajada tiene lugar
en la Rambla del Isar un intensivo diálogo entre cineastas y directores
de cine. Aunque se recrea el cine en sus variantes artísticas y
culturales, este festival constituye también una plataforma de la
industria del cine alemán y su mercado, el cual goza de gran prestigio
a nivel internacional.
Le FILMFEST MÜNCHEN est le plus
grand festival public non-compétitif d’Allemagne. Dans une
atmosphère de détente, un dialoge intensif entre réalisateurs et
cinéastes se tient tous les étés sur les rives de l’Isar. Bien que le
film y soit célébré pour son essence artistique et son expression
culturelle, le Filmfest München est un marché très populaire, aussi
bien sur le plan de l’industrie du film allemand que celui de
l’industrie cinématographique internationale